Die Reggio-Pädagogik
ist ein innovativer, pädagogischer Ansatz, der sich
im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Reformprozesses in Italien
entwickelt hat.
Die Reggiopädagogik blickt auf eine über 60jährige
Erfahrung und einen ununterbrochenen Entwicklungsprozess zurück.
Sie ist in der gleichnamigen norditalienischen Stadt Reggio Emilia
entstanden.
Der Blick und die Konzentration auf
die frühe Kindheit mit dem Verständnis, der Vorstellung
und dem Bild eines „reichen“ Kindes,
das Potenziale und Fähigkeiten besitzt und kompetent ist, Wissen
selbst zu konstruieren und in Co-Konstruktion mit anderen
sowie in aktiven, kreativen Beziehungsprozessen zu vervielfältigen,
hat die Reggiopädagogik in den Mittelpunkt des internationalen
Interesses gerückt.
Heute
besuchen jährlich viele interessierte Menschen, Künstler/innen,
Wissenschaftler/innen, Pädagogen/innen u.a. aus der ganzen
Welt die Kindertrageseinrichtungen in Reggio Emilia, um sich inspirieren
und sich von diesem „Konzept“ überzeugen zu lassen.
Neue erziehungs- und bildungswissenschaftliche
sowie entwicklungspsychologische und sozialtheoretische Erkenntnisse
unterstreichen die Aktualität des pädagogischen
Ansatzes aus Reggio Emilia in der heutigen Bildungslandschaft.
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Information zur Reggio-Pädagogik >>
Die Qualität
institutioneller Pädagogik wird in
entscheidendem Maße von den Kompetenzen
des erzieherischen Personals bestimmt.
Carla Rinaldi
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